Frederika Schröder, Industriemechanikerin: Neues probieren!

Pferdewirtin oder Industriemechanikerin? Frederika Schröder musste sich zwischen zwei Traumberufen entscheiden. Drei Ferienjobs und ein Schulpraktikum später war ihr klar: reiten auf einem eigenen Pferd – und weiterkommen in einem handwerklichen Beruf in der Industrie, mit vielen guten Chancen bei BHS Corrugated.

 

Ferienjob. Praktikum. Ausbildung!

Büroarbeit? Den ganzen Tag vorm Computer? Das ist nicht Frederikas Ding. Schon zu Hause war sie immer zur Stelle, wenn der Papa den Werkzeugkasten herausholte. Jedes Jahr vor den Osterferien bewarb sie sich bei BHS Corrugated, ihre Ferienjobs vermittelten ihr Einblicke in den Service, das Lager („Auch interessant!“) und in die Montage. Dort hängte sie gleich noch ihr Schulpraktikum dran – und fand alles, was ihr Spaß macht: Baupläne, handwerkliche Arbeit, gute Stimmung im Team!

Frederika Schröder

Job: Industriemechanikerin im Maschinen- und Anlagenbau. Und: Vorsitzende der Jugend- und Azubi-Vertretung!

Veränderungs-Faktor: 7/10.

Typ: Immer gut drauf :-)

Haltung: „Ich probier's!“

Mit Praktikums-Power gestrahlt

Frederika bewarb sich um einen Ausbildungsplatz zur Industriemechanikerin. „Das Vorstellungsgespräch war ganz schön überraschend“, erinnert sie sich fünf Jahre später: „Ich musste Rechnungsaufgaben lösen und wurde nach mathematischen Formeln gefragt!“ Mit ihrer Leistung, ihrem Interesse und ihrem Engagement im Praktikum konnte Frederika strahlen: Sie bekam den Ausbildungsplatz.

Teamgefühl schon vor dem Ausbildungsstart

Vor dem Ausbildungsstart wurden alle Azubis zu einem Kennenlerntag eingeladen. Auch die Ausbilderinnen und Ausbilder waren dabei. „Das war super interessant“, schildert Frederika Schröder: „Ich kannte dadurch schon viele Leute und konnte am ersten Ausbildungstag alles viel intensiver wahrnehmen.“

Frederika feilt keiner was vor

Ihre ersten drei Azubi-Monate verbrachte Frederika im ÜBZO. Dort lernte sie das Bohren, Fräsen, Feilen, Drehen und Gewindeschneiden. „Das waren drei lange Monate“, erzählt Frederika und grinst, „aber danach war ich fit für die Montagehalle!“

Gecheckt: das ÜBZO
Im Überbetrieblichen Ausbildungszentrum in Ostbayern (ÜBZO) lernen Azubis die Grundlagen ihres Handwerks. Außerdem bilden sich Nachwuchs- und Fachkräfte hier für die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt fort. Das ÜBZO wurde als Tochter von BHS Corrugated gegründet; inzwischen gehört das Ausbildungszentrum zur Lars und Christian Engel (LUCE) Stiftung. „Das ÜBZO ist super“, sagt Frederika Schröder, „man lernt dort alles, was man fürs eigene Handwerk braucht und kann auch in viele andere Bereiche schnuppern, zum Beispiel ins Schweißen und die Elektrik.“

CHECK

Handwerkliches Geschick und Köpfchen

Nach der Ausbildung wurde Frederika Schröder übernommen. Heute baut sie in der Vormontage „das Innenleben von einer Maschine, die mich sehr interessiert: dem Schneid- und Rillautomaten!“ Diese Maschinen schneiden die Wellpappen-Bahnen auf die gewünschte Länge zu und rillen Falze ein, damit man sie später zum Karton falten kann. „Wir bekommen die fertigen Teile geliefert und bauen sie zusammen. Dabei müssen wir manchmal nachbohren, etwas zurechtfeilen, Gewinde nachschneiden ...“ Nicht nur handwerkliches Geschick ist hier gefragt, sondern auch Köpfchen. „Ich muss die Bauzeichnungen verstehen, exakt umsetzen – und dabei immer vorausdenken: Kann ich dieses Teil jetzt schon anbringen oder muss an der Stelle noch ein Kollege dran?“

Meine Kollegen haben mich super aufgenommen. In der Halle sind wir alle gleichberechtigt.

Frederika Schröder, Industriemechanikerin bei BHS Corrugated

Frederika Schröder arbeitet mit einem Akkuschrauber am Bauteil einer Wellpappen-Anlage.
Handwerklich arbeiten in der Industrie: Für Frederika ein Traumberuf.

 

Euer Tipp: Geht Frederika ins Fitnessstudio?

Schwere Bauteile bewegt Frederika mit einem Kran. Wenn sie mal zusätzliche Muskelkraft braucht, bittet die zierliche junge Frau einen Kollegen um Unterstützung. Aber dicke Muckis sind nicht das entscheidende Merkmal in ihrem Beruf, sondern handwerkliches Können, ein gutes Auge, Sorgfalt und eine selbstständige Arbeitsweise. Frederika liebt Sport; die handwerkliche Arbeit hat sie zusätzlich fitgemacht. „Ich brauche kein Fitnessstudio“, lacht sie. „Aber manchmal gehe ich trotzdem hin, zum Beispiel, um meine Rückenmuskeln zu stärken. Wir haben bei BHS Corrugated ein eigenes Fitnessstudio!

Frederika, warum ist Industriemechanikerin bei BHS Corrugated dein Traumberuf?

  • „Ich sehe, was ich geschafft habe und mein Können nützt mir auch zu Hause viel.
  • Ich habe vielfältige Aufgaben und kann in unterschiedlichen Bereichen arbeiten: BHS Corrugated braucht Leute, die die komplette Anlage kennen!
  • Mir wird viel zugetraut! Und ich habe viel Freiraum: Ich kann etwas ausprobieren, immer wieder in neuen Bereichen arbeiten, jeden Morgen selbst meine Arbeit einteilen ...
  • Und ich finde es schön, in der heutigen Zeit im Handwerk zu arbeiten. Ohne Handwerk geht es nicht! Ich bin froh, dass ich ein Teil davon sein darf.“

Weiterbildung zur Meisterin oder Technikerin?

Gut möglich, dass sich Frederika Schröder zur Meisterin oder Technikerin weiterbildet. „Das machen einige bei uns nach den ersten Praxisjahren“, sagt sie. „Als Meisterin arbeite ich weiter in der Montage, aber ich kann Verantwortung übernehmen und eine Box (= eine Station in der Montagehalle) leiten.“ Wegen der Corona-Pandemie 2020/21 hat sie die Entscheidung vertagt, denn Büffeln im Homeoffice reizt sie weniger. Aber sie fühlt sich sowieso nicht unter Druck. Denn während ihres ersten Jahrs als Fachkraft wurde Frederika klar: „Es ist super hier, was ich tue, macht mir viel Spaß: Ich könnte hier auch mein Berufsleben lang weiterarbeiten.“

Ich finde es schön, in der heutigen Zeit in einem Industrieberuf handwerklich zu arbeiten. Ohne Handwerk geht es nicht! Ich bin froh, dass ich ein Teil davon sein darf.

Frederika Schröder

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