Markus Stemmer, Teamleader Mechanik: Shanghai. Varaždin. Weiherhammer!

Ausbildungsstart 1993. Heute alter Hase. Nie die Firma gewechselt. Und es trotzdem weit gebracht, viel herumgekommen und spannende Chancen genutzt? Das ist typisch BHS Corrugated, findet Markus Stemmer. Er startete als Industriemechaniker, heute ist er Teamleiter. Zwischendurch hat er etwas von der Welt gesehen ...

 

BHS: der richtige Riecher

Markus Stemmer war begehrt. Als er sich in der Region um einen Ausbildungsplatz als Industriemechaniker bewarb, bekam er mehrere Zusagen. Für BHS Corrugated entschied er sich, weil er sich dort schon im Schülerpraktikum wohlgefühlt hatte. „Mit BHS hatte ich den richtigen Riecher. Die anderen Firmen gibt’s heute gar nicht mehr.“

Markus Stemmer

Job: Teamleader Mechanik.

Veränderungs-Faktor: 8/10. Markus Stemmer veränderte sich von Ort zu Ort, die Karriereleiter hinauf – und am liebsten gemeinsam mit seinem Team.

Typ: Problemlöser!

Haltung: „Erst kommt meine Truppe, dann der Chef.“

Anlagen mit Upgrades fitmachen

Nach der Ausbildung bekam Markus Stemmer einen festen Vertrag. Er arbeitete erst in Weiherhammer an der Maschine und dann auf Montage an mehreren Produktionsstandorten. Vier Monate Kroatien, sechs Wochen Shanghai – und immer wieder im 60 Kilometer entfernten Tachov in Tschechien, „in der Früh rüber und abends wieder heim“.

Bei seinen Auslandseinsätzen arbeitete Markus Stemmer die Teams vor Ort in Maschinen-Upgrades ein. Weil Wellpappen-Maschinen viele Jahre lang laufen, werden sie immer wieder nachgerüstet. Die mechanischen und elektronischen Upgrades halten die Anlagen leistungsstark und fit für alle neuen Anforderungen. Auch fürs Qualitätsmanagement war er verantwortlich.

Bei meinem Einsatz in Shanghai habe ich eine ganz andere Welt erlebt. Faszinierend. Und in Kroatien wurde ich ins Team aufgenommen wie in eine Familie.

Markus Stemmer, Teamleader Mechanik bei BHS Corrugated

Auslandseinsatz in Shanghai

Am ehemaligen kroatischen Produktionsstandort Varazdin fühlte sich Markus Stemmer wie zu Hause und im BHS-Team wie in einer Familie: „Meine beste Zeit!“ Im chinesischen Shanghai lernte er eine ganz andere Welt kennen. Ein Chauffeur fuhr ihn durch die drittgrößte Stadt der Welt (mehr als 25 Millionen Menschen leben hier), ein chinesischer Kollege tauchte nach der Arbeit mit ihm ein in die Kultur, zeigte ihm die Licht- und Schattenseiten der Megacity. Auch die Armut, das Leben in Bretterbuden, Lokale, in denen man Schlangenblut serviert.

Wenn alles rundläuft, geht mir das Herz auf

Inzwischen ist Markus Stemmer nicht mehr unterwegs. Er leitet jetzt am BHS-Hauptsitz in Weiherhammer ein Team in der Produktion. Man findet ihn jetzt öfter am Notebook als an der Maschine. „Ich organisiere die Leute, das Material, die Termine, die Reklamationen.“ Die vielfältigen Herausforderungen machen ihm Spaß: „Ich bin ein Problemlöser. Wenn alles rundläuft, dann geht mir das Herz auf.“

Markus Stemmer und drei Männer aus seinem Team auf einem Gabelstapler.
Wir-Gefühl: Team BHS Corrugated.

 

Gemeinsam noch besser werden

25 Leute arbeiten in Markus Stemmers Team, Fachkräfte aus der Mechanik und Elektrik. Ihre Produktionslinie ist unterteilt in „Boxen“. Jede Box entspricht einem Produktionsabschnitt. Als Stemmer als neuer Leiter ins Team kam, arbeitete er in jeder Box eine Zeitlang mit. So wurden er und sein Team im Arbeitsalltag miteinander vertraut. „Ich will meinen Leuten meine Vorstellungen nicht aufzwingen. Ich versuche lieber, beim Zusammenarbeiten zu zeigen, was wir noch besser machen können.“

Auch in der Produktion gilt bei BHS Corrugated: keine Schichtarbeit. Stattdessen: Gleitzeit!

WOW!

Markus Stemmer ist kein Jasager. Er redet Klartext. Von sich und anderen fordert er: „Nicht nur schimpfen, sondern sich engagieren, selbst etwas tun!“ Stemmers Motto – „Erst kommt meine Truppe, dann der Chef“ – hat sich schon bewährt. „Die Leute kommen inzwischen mit eigenen Ideen auf mich zu.“ Sein nächstes Ziel: „Nicht nur im Team mehr miteinander reden, sondern auch über Teams hinweg!“

Ich bin stolz darauf, bei BHS zu arbeiten. Und ich habe alle Möglichkeiten offen nach oben.

Markus Stemmer

Abwechslung, Neues lernen und: Digitalisierung als Chance

Wovon träumt Markus Stemmer? Er lacht. „Ich wünsche mir, sehr alt zu werden. Es wäre toll, wenn ich bei BHS in Rente gehen könnte.“ Ein ganzes Arbeitsleben in einem Unternehmen, ist das nicht langweilig? „Nein! Jeder Tag ist anders. Ich arbeite jetzt schon auf meiner fünften Position bei BHS – und ich habe in jedem Job etwas dazugelernt.“ Viel Lernstoff bietet Stemmer der Weg in die Industrie 4.0. „Die Digitalisierung sehe ich als Bereicherung. Sie macht Abläufe viel sichtbarer: Ich schaue auf den Bildschirm und sehe, was los ist!“

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